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Stadtviertel Edinburghs: Old Town Edinburgh

Die Old Town (Scots: Auld Toun) ist die Bezeichnung für die so genannte Altstadt Edinburghs. Es handelt sich im Prinzip um die Keimzelle der Stadt, welche hier auf engem Raum rund um das Schloss entstand (auch wenn das Schloss selbst möglicherweise nicht die entscheidende Rolle bezüglich der Stadtgründung zu spielen scheint). Zusammen mit ihrem Gegenstück, der New Town, gehört die Old Town zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die historische Old Town erstreckte sich im Prinzip nur vom Schloss über die Royal Mile bis zum Gebäude des Canongate Tolbooth, welches gleichzeitig die Maut-/Zollstelle für den Eintritt in die Old Town war. Richtung Norden gab es die natürliche Begrenzung durch das Nor Loch (heute Princes Street Garden mit Bahnhof Waverley). Die westliche Grenze lag in etwa am Grassmarket mit dem West Port, Richtung Süden dürfte sich die Altstadt ursprünglich nicht wesentlich weiter als über Greyfriars erstreckt haben. Als eigentliches Stadtzentrum platzte diese kleine Altstadt bald aus den Nähten. Auch wenn sich die Bebauung sicherlich bald etwas über die klassischen Grenzen hinaus erstreckte, wurde es sehr eng. Man erkannte in Edinburgh früh, dass man in die Höhe muss, wenn es in der Breite nicht reicht und baute relativ hohe Häuser in der Old Town. Im 17/18. Jahrhundert lebten schätzungsweise 80.000 Menschen in der Old Town, welche damit aber schlicht und ergreifend überfüllt war und in großen Teilen eine Slumartige Entwicklung nahm. Viele Bürger wollten hier nicht mehr wohnen und zogen lieber ins umliegende Land. Dies wiederum wirkte sich in rapide abnehmenden Bevölkerungszahlen aus.

Um die Menschen wieder zurückzuholen, versuchte man neu zu bauen und wieder setzte man auf hohe Häuser (wenn man so will die frühen Vorläufer der heute bekannten Hochhäuser). Während des Great Fire Of 1824 wurde ein Großteil dieser Häuser zerstört, der Wiederaufbau änderte das Gesicht der Old Town in weiten Teilen und führte zum Beispiel zum Bau von Wohnvierteln unterhalb des alten Altstadtniveaus. So entstanden die teilweise schluchtartigenund gewölbeartigen Strukturen.

Heute ist die Altstadt einer der bestbesuchten Teile Edinburghs, nicht zuletzt deshalb, weil man hier auf engem Raum sehr viele Sehenswürdigkeiten findet. Als da z. B. wären:

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