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Stadtviertel Edinburghs: Dean Village

Dean Village ist die Bezeichnung eines alten Dorfs im Nordwesten von Edinburgh. So klein das Dorf wohl gewesen sein mag, so wichtig war es für die Stadt. In den besten Zeiten gab es nicht weniger als elf aktive Getreidemühlen in Dean Village, damit war der Ort so etwas wie die Kornkammer der Stadt. Man nutzte die Lage des Ortes am Fluss Water Of Leith, der die Mühlen antrieb.

Dean Village selbst befindet sich direkt bei einer relativ spektakulären Schlucht, über welche man 1833 die von Telford geplante Dean Bridge baute. Während es Dean einige hundert Jahre sehr gut ging (der Ort musste wohl bis zum Bau der Brücke keine Abgaben zahlen), begann mit der Stilllegung der Mühlen gleichzeitig der Niedergang des Ortes. Dean wurde zum Wahrzeichen für Armut mit ziemlich trostlosen Bedingungen bis in die 1960er.

Aufgrund der schlechten Situation fielen die Preise für Wohnraum und Dean wurde in den 1970ern zu gesuchtem billigen Wohnraum für Städter. Die wollten in der hektischen Innenstadt gerne ihr Geld verdienen, aber dafür in der ruhigen Umgebung von Dean Village wohnen. Um das alles passend zu machen, investierte man dementsprechend viel in die Wohngegend und schuf aus Dean Village einen beschaulichen Wohnort. Heute ist Dean sogar ein ansehnlicher Vorort gehobenen Standards, der viel Ruhe bietet. Man hat die ganze Gegend schön gestaltet, entlang des Water Of Leith hat man einen schönen Spazierweg eingerichtet, den Water Of Leith Walkway von Balerno über Dean Village bis Leith.

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